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Soester Anzeiger vom 23.09.2017 (PDF)


Westfalenpost am 23.09.2017 (PDF)

Homepage der Stadt Warstein / Mai 2017

So Klingt Europa

Rückblick auf das Städtepartnerschaftsjubiläum in Pietrapaola 14. – 21. April

Beschwingt, glücklich, überschäumend vor neuen Eindrücken. So kann man die Stimmung der Heimkehrer aus Pietrapaola beschreiben. Gut 60 Bürgerinnen und Bürger aus Warstein und sechs Franzosen aus St. Pol haben vom 14. bis 21. April das Städtepartnerschaftsjubiläum zwischen den Städten Warstein und Pietrapaola gefeiert.

Viele waren zum ersten Mal dabei, und wurden sofort vom europäischen Geist angesteckt. Auch Bürgermeister Dr. Thomas Schöne, der mit seiner Frau Yvonne für vier Tage vor Ort war, ist überzeugt: „Wir haben erlebt, dass Städtepartnerschaften in einem modern zu gestaltendem Gewand nach wie vor eine Berechtigung haben.“
Musik verbindet Menschen – eine Weisheit, die seit Jahrtausenden gilt, und die mit dem Besuch in Pietrapaola erneut bestätigt und vor allem gelebt wurde. Dafür gesorgt haben insbesondere die Musiker von Warstein Project Helmut Hiegemann, Detlef Holzhauer und Burkhard Ochel. Immer wieder griffen sie spontan zu ihren Instrumenten und spielten mitreißende Melodien von „Keiner schöner Land“ bis „Hey Jude“. 
Wann immer möglich nutzten sie die Gelegenheit, gemeinsam und hervorragend improvisiert mit italienischen Musikern zu spielen – und die Teilnehmer zum Tanzen zu animieren. Ganz ähnlich der „Projektchor Pietrapaola“, der sich erst kurz vor der Reise gefunden und mit nur fünf Proben ein beachtliches Repertoire aufgebaut hat. „Wir machen weiter, und wir geben uns den Namen Europachor“, stand für die Teilnehmer am Ende der Reise fest.

Artikel: Soester Anzeiger

Artikel: Soester Anzeiger


Artikel: Westfalenpost

Artikel: Westfalenpost

Wöske Niggemären

Wie alles begann: von den Räubern zu Warstein Project


Westfalenpost am 26.6.16

Warstein-Project vertont Wöske Schnaodloipers Lied neu mit der Stadtkapelle

Der Heimatabend, der am kommenden Freitag einmal mehr den großen, feierlichen Auftakt des Warsteiner Schnadezuges bilden wird, ist für so manch gebürtigen Wästerstädter und zugleich „beseelten“ Grenzgänger für sich allein genommen schon etwas Einmaliges. Und wenn auf dem selbigen Festakt dann noch das Schnaodloipers-Lied geschlossen eingestimmt und mit lautstarkem Pathos gesungen wird, dann drückt der Wöske (sprich: der echte Warsteiner) wohl ein für allemal auf authentische Weise seine persönliche Liebe und enge Verbundenheit zum eigenen Heimatort aus.

Auf ein musikalisches Highlight dürfen sich die Besucher des Warsteiner Heimatabendes indes diesmal freuen und werden zugleich in den Genuss kommen, Zeitzeuge einer ganz besonderen Uraufführung zu sein. Die Band „Warstein-Project“, die das Wöske Schnadloipers-Lied jüngst eigens für Männer in der „blauen Kluft“ komponierte, wird der breiten Öffentlichkeit nämlich nun eine Neuvertonung des Stückes präsentieren, welches gemeinsam mit den Musikern der Stadtkapelle Warstein in mühevoller Arbeit einstudiert und aufgenommen wurde.

„Es sind die Klänge der Blasmusik, die in dem Lied für einen bemerkenswerten Effekt sorgen“, bekräftigt Detlef Holzhauer, der gemeinsam mit seinen beiden Mitstreitern Burkhard Ochel und Helmut Hiegemann (alle drei sind im übrigen selbst passionierte Wöske Schnaodloipers) den Song in bewährter Gesangkunst vor der Warsteiner Domschänke vortragen wird – instrumental begleitet von den 30 jungen und routinierten Protagonisten der Stadtkapelle. Denn der modernen Erstversion haben die drei ursprünglichen „Warsteiner Räuber“ jetzt einen volkstümlichen Feinschliff verpasst. „Es wird wieder traditioneller“, verrät Burkhard Ochel. Vor einem halben Jahr – unmittelbar kurz nach der geborenen Idee einer Neuvertonung – nahm das Trio Kontakt zur Dirigentin der Stadtkapelle, Anna Knülle, auf, die von dem Vorhaben schnell angetan war und sich mit ihrem Musikerkollektiv ohne langes Zögern der Umsetzung anschloss.

Einige Male trafen sich bereits beide Gruppierungen, um die Neuauflage des Liedes einzustudieren. Nun bestritten sie ihre wichtige Generalprobe. Die Adressaten des Liedes – die Wöske Schnaodloipers – ließen sich den letzten „Geheimauftritt“ im Proberaum der Stadtkapelle in der ehemaligen Lioba-Grundschule natürlich nicht entgehen. Vorsitzender Frank Niggemann und sein Amts-Vize Bernd Krass hörten ganz genau zu, als ihnen das für sie und ihre Vereinskameraden so bedeutende Werk in einer mehrminütigen Darbietung vorgestellt wurde. Das die Schnaodloipers-Funktionäre von der neuen Version absolut angetan zu sein scheinen, unterstreicht ihr kurzweiliges, leises Mitsingen, zu dem sich beide während der Generalprobe haben animieren lassen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir den über 400 Jahre alten Schnadezug in dieser Form medial nach vorne tragen. Man kann sich glücklich schätzen, dass diese Tradition mit einem eigenen Lied bedacht worden ist“, erinnert sich Frank Niggemann noch an jenen Zeitpunkt zurück, als vor zwei Jahren im „Räuberkeller“ von Helmut Hiegemann im kleinen Kreis den Wöske Schnaodloipers das Stück vorgespielt wurde. „Es war ein Freitag Abend. Wir haben uns das angehört und waren völlig überrascht darüber, was sie aus dem Hut zauberten“. An einem Freitag Abend werden die Drei (samt Stadtkapelle) auch diesmal ihre Zuhörer verzaubern – nur mit einem Unterschied zu damals: Sie werden die Herzen gleich mehrerer hundert Warsteiner erobern.

Soester Anzeiger am 24.4.13

Stadtmarketing-Preis für Band „Warstein Project“

WARSTEIN ▪ Mit einem „Loblied“ auf ihre Heimatstadt sind Burkhard Ochel und Detlef Holzhauer jahrelang schwanger gegangen.

„Wir wollten dem ungerechtfertigt schlechten Ruf Warsteins etwas entgegensetzen“, erklärten sie während der Generalversammlung des Stadtmarketingverbandes im Hotel Lindenhof. Dort wurde das „Baby“ der Gruppe „Warstein Project“ nicht nur vorgestellt, sondern auch Preis gekrönt. Für ihre Hymne „Warstein, meine Stadt“, insbesondere aber für ihr Image förderndes Gesamtwerk, erhielt die Formation, zu der auch Helmut Hiegemann, Isabella Wiemar und Sabrina Furchert gehören, den „Marketingpreis 2012“. Dabei handelt es sich bereits um die fünfte Auszeichnung, die Stadtmarketing für besonders einfallsreiche, arbeitsintensive und effektive Aktivitäten zum Wohle Warsteins verliehen hat. „Warstein Project“ hat nach den Worten des stellvertretenden Vorsitzenden Helmut Monzlinger eines der ältesten Mittel der Verständigung aufgegriffen, um die Stadt über regionale und überregionale Grenzen hinaus bekannt zu machen. „Das Internet dokumentiert Interesse in der ganzen Welt.“ Zugriffe aus Kanada, Brasilien, USA, Finnland, den Niederlanden auf Texte und Musik seien ein Beweis dafür, dass viele Menschen neugierig auf Warstein sind. Monzlinger: „Das ist Stadt-Marketing im eigentlichen Sinne und in einer besonders schönen Weise.“

Der Westen am 15.11.2011

Sieben Minuten Heimatliebe

Warstein Project auf www.derwesten.de am 15.11.2011

Warstein Project auf www.derwesten.de am 15.11.2011

Warstein. „Musik ist alterslos“, sagt Burkhard Ochel, Sänger und Gitarrist von „Warstein Project“. Das beweist er mit seinen Musikkollegen auch durch die Zusammensetzung der Band selbst. Die drei ehemaligen „Räuber“-Musiker schaffen es zusammen mit der Unterstützung der jungen Sängerinnen Isabella Wiemar und Sabrina Furchert, Warsteiner Heimatliedern eine frische Note zu verpassen. Vor kurzem haben sie einen Best-of-Mix im Internet veröffentlicht.

Am 31. Oktober hatte „Warstein Project“ ihr zweijähriges Jubiläum. Der Erfolg seit dem Beginn ist enorm, wie die Internetzahlen beweisen. 2215 Besuche aus 19 verschiedenen Ländern – aus Brasilien, Kanada, den USA, Finnland, den Niederlande… „Ohne das Internet hätten wir die Leute nicht erreichen können“, sagte Detlef Holzhauer, Gitarrist der Band. Dieses Jahr gab es allerdings keine neuen Lieder für die treuen Fans zum runterladen, sondern einen Sieben-Minuten-Mix, eine Zusammenstellung der besten Liedsequenzen. Denn die Band will nicht, dass ihr Projekt einen inflationären Charakter bekommt. „Uns kam es ja in letzter Zeit schon viel vor. Wie sollen die Leute es dann erst verarbeiten?“ meint Keyboarder Helmut Hiegemann.

Aber für das nächste Jahr plant die Band wieder größere Projekte, wenn die Band „Die Räuber“ theoretisch ihr 30-jähriges Jubiläum feiert und das Warstein Project seit drei Jahren besteht. Dann soll es eine Neuauflage eines Räuber-Liedes geben, das ebenfalls Warsteiner Bezug hat. „Außerdem wollen wir weitere Visualisierungen vornehmen“, verrät Detlef Holzhauer, mit Blick auf das mit Fotos unterlegte Lied „Warstein meine Stadt“, das man sich bei Youtube angucken kann.

Kaum ist das Stichwort „Visualisierung gefallen“, setzt im Projektkeller der Band das Brainstorming ein. Burkhard Ochel legt sofort los: „Das Lied Erinnerung würde sich doch eignen. Ich hab schon die Bilder im Kopf, im Retro-Stil.“ Dafür erntet er ein zustimmendes Nicken. Die fünf Project-Mitglieder harmonieren bestens miteinander, der Altersunterschied macht hier gar nichts aus. „Es muss einfach passen“, sagt Detlef Holzhauer dazu.

Er kennt die beiden Mädchen aus der Schule, wo sie schon in der Schulband gesungen haben. „Wir hatten den Wunsch schon seit Jahren, weibliche Backroundsängerinnen zu haben“, erzählt Burkhard Ochel. Mit dem „Warstein Project“ hat es nun endlich geklappt. „Eines Tages kam der Anruf“, erinnert sich Sabrina Furchert an den gemeinsamen Anfang.

Als Warsteiner Kinder sind die Sängerinnen mit den Heimatliedern aufgewachsen. Vor allem Isabella merkt als Altenpflegerin, wie generationsübergreifend sie wirklich sind: „Im Heim werden diese Lieder viel gesungen.“ Aber auch in Warsteins Kneipen könne man die Lieder immer wieder hören. „Wenn in der Ente zugemacht wird, wird als letztes Lied immer Herrliches Städtchen im Westertal gespielt.“

Der breite Erfolg liegt in einem einfachen Grundgedanken, den Burkhard Ochel beschreibt: „Wir wollen einfach Musik machen, die den Leuten gefällt.“ Die Räuber hatten früher auch kritischere Themen in ihren Songs aufgegriffen, das fällt jetzt fast komplett raus. „Warstein hat kein gutes Image“, sagt Ochel mit Blick auf die vielen Diskussionen in der Stadt, „wir wollen da bewusst gegensteuern und die schönen Seiten aufzeigen.“ Es ist, wie es schon in dem Lied „Warstein meine Stadt“ heißt: „Bist keine graue Maus, hast wunderschöne Ecken, man muss sich nur bemüh’n, sie immer wieder zu entdecken.“ Downloads unter: www.warstein-project.de

Westfalenpost am 18.2.2011 von Tanja Frohne

„Warsteiner Project“ singt für WDR und ganz NRW

Warstein. „Warstein Project“ singt – und ganz NRW schaut am Freitagabend, 18. Februar, zu. Hermann Baldus drehte bei den Bewahrern heimischen Liedguts eine Reportage für die WDR-Lokalzeit.

Vorbesprechung beim WDR-Dreh in Warstein: Burkhard Ochel (Warstein Project), Sabrina Furchert, Hermann Baldus (WDR), Detlef Holzhauer, Helmut Hiegemann (beide Warstein Project). Foto: Tanja Frohne

Ein WDR-Team filmte beim „Warstein Project“. Foto: Tanja Frohne

Es herrscht Hektik im Keller von Helmut Hiegemann, dem Raum, der schon zu alten „Räuber“-Zeiten für die Proben genutzt wurde: Jörg Schnieder, in dessen Tonstudio „Warstein Project“ ihre Lieder aufnehmen, stellt Scheinwerfer auf und zieht Verlängerungskabel, um das passende Licht für die Dreharbeiten zu schaffen.

Hoch konzentriert sind Burkhard Ochel, Detlef Holzhauer und Helmut Hiegemann bei der Sache, nehmen von Moderator Hermann Baldus vom WDR-Studio Siegen letzte Anweisungen entgegen. „Holt das Akkordeon ruhig rein, das sind alles Requisiten, das ist wichtig.“
Aus der Seele singen
Dann ertönt das neueste Werk der Musiker: „Warstein, unsere Stadt“, das bei der Prinzenproklamation der GWK am Samstag in der Sauerlandhalle erstmals einem größeren Publikum vorgestellt wird – untermalt von Bildern der schönsten Plätze im Stadtgebiet, die eigens von Alfred Schmitt fotografiert worden sind. „Wir hoffen, dass wir mit diesem Lied vielen Warsteinern aus der Seele singen“, sagt Detlef Holzhauer. Am Sonntag wollen „Warstein Project“ den Song und die passenden Fotos dann zum kostenlosen Herunterladen unter www.warstein-project.de ins Netz stellen.
Überhaupt ist es diese Kombination aus Heimatliebe und Musik, die Hermann Baldus auf die Gruppe aufmerksam gemacht hat. „Ein Musiker aus Lippstadt hat mir gesagt, dass das eine interessante Combo ist.“ Schon alleine, weil „Warstein Project“ und die „Räuber“ Karneval der anderen Art symbolisierten.
„Diese Schiene mit Heimatliedern ist ungewöhnlich, in dieser Form haben wir das im Sendegebiet sonst nicht“, erläutert Baldus. „Und die Gruppe ist schon sehr lange zusammen, diese Kontinuität ist beeindruckend.“
Verbundenheit der „Räuber“
Ebenso wie die Verbundenheit der Gruppe, die auch die ehemaligen „Räuber“ immer noch empfinden. Die regelmäßigen „Räuber“-Stammtische sind ein Zeichen dafür – und mussten gestern natürlich auch im Film festgehalten werden. Alle Ehren-„Räuber“ hat Burkhard Ochel dazu im Vorfeld telefonisch zusammengetrommelt und in den „Warsteiner Reichstag“ zum Stammtisch bestellt. Eine kurzfristige Aktion: Erst am Montag war Burkhard Ochel von Hermann Baldus kontaktiert worden – und das mitten im Schulunterricht: „Wir haben seitdem stundenlang telefoniert, jeden Tag mindestens 30 bis 45 Minuten, um die Strategie festzulegen, wo wir drehen könnten.“ Neben Keller und Kneipe durfte da auch das dritte „K“, die Alte Kirche, natürlich nicht fehlen.
Vier Stunden sind „Warstein Project“ und das Kamerateam in Warstein unterwegs gewesen. Zwischen 19.30 und 20 Uhr wird ein vierminütiger Beitrag im WDR-Lokalfernsehen zu sehen sein – für Fernsehen ein recht langer Beitrag, mit dem als Veranstaltungstipp auch auf die Prinzenproklamation hingewiesen wird. Wer ihn verpasst: Eine Woche steht er online in der WDR-Mediathek.

Westfalenpost am 5.2.2011

Heimatlieder im Internet der große Renner

Westfalenpost vom 5.2.2011

Soester Anzeiger am 5.2.2011 – von Gabriele Schmitz

Liedgut mit Originaltexten zeitgemäß neu aufgelegt

Die drei Warsteiner Ex-„Räuber“ verbanden ihre Liebe zur Musik mit der Liebe zur Heimat – Rhythmuswechsel, andere Instrumente und Noten sorgen für einen modernen Sound

Die ehemaligen „Räuber“ Burkhard Ochel, Helmut Hiegemann und Detlef Holzhauer sind das „Warstein-Project“.WARSTEIN  Eigentlich musste es so kommen. Einzig der Zeitpunkt war ungewiss. Wer schon einmal im Partykeller von Helmut Hiegemann war, wer die Atmosphäre dort erlebt hat, konnte es erahnen. Dort unten, zwischen alten „Räuber“-Plakaten und unzähligen Fotos, die die Stationen der Warsteiner Band aus den letzten 25 Jahren dokumentieren, der sorgsam aufgereihten Sammlung von über 50 Kofferradios, Akkordeons verschiedenster Größen, der alten Juke-Box und dem Kabelgewirr zwischen Keyboard und Laptop, ist die Ideenschmiede der Warsteiner Musiker. Unzählige Songs sind hier entstanden. Viele Gespräche unter Musikerfreunden sind am alten Eichentisch geführt worden. Ein geschichtsträchtiger Ort, gespickt mit den Reliquien vergangener Zeiten. Ein Raum mit Seele. Und daraus resultierend, fast zwangsläufig, die Idee: „Wir wollten einmal ein Warsteiner „Seelenlied“ schreiben!“ Detlef Holzhauer, Burkhard Ochel und Helmut Hiegemann – allesamt Ex-Räuber – lieben ihre Heimatstadt und die Musik ebenso. Seit 2009 hat sich das Trio „umfirmiert“, tritt nun als Warstein-Project mit der gesanglichen Verstärkung von Isabella Wiemar und Sabrina Furchert auf und hat sich dem historischen Liedgut verschrieben.
„Ganz am Anfang stand das Lied ,Grad wie in Colonia‘ von Karl Stoer. Uns fiel auf, dass fast alle Warsteiner den Refrain singen konnten, aber mehr eben auch nicht!“ Da traf  es  sich  gut,  dass  der Sohn des Texters mit der Cousine von Burkhard Ochel verheiratet war und über das fehlende Wissen verfügte. Der Song wurde neu aufgelegt. So reihte sich bald so manches alte Lied über die Wästerstadt zum anderen.
„Wir waren uns mit vielen Leuten einig, dass man dieses alte Liedgut erhalten muss. Man muss es nur der Zeit anpassen!“ So wurden aus manchen 3/4-Noten, schnellere 6/8-Noten, Keyboard, E-Gitarre, Akkordeon und Akustikgitarre lösten das originale Blasorchester ab, eingebaute Rhythmuswechsel sorgten für zeitgemäßen Sound. Dabei war den drei ambitionierten Warsteinern eine Sache aber stets wichtig: Der Text bleibt original. Erst in einer späteren Fassung bekam manches Lied auch ein neues schriftliches Kleid. Ein Beweis, dass die neu arrangierten Werke dem heutigen Musikgeschmack entsprechen, ist sicherlich auch die Tatsache, dass alle neun Enkelkinder des Trios das gesamte Repertoire der Gruppe in und auswendig können und Proben davon bereits auch auf Warsteins Bühnen zum Besten gegeben haben. „Es kann durchaus sein, dass wir mal mit einem großen Kinderchor auf der Bühne stehen“, prognostizieren die begeisterten Musiker Ein weiterer Hinweis auf die Beliebtheit der Band sind aber auch die Zugriffe auf ihre Homepage. „Wir hatten bis Ende des vergangenen Jahres 5500 Downloads und Zugriffe im fast sechsstelligen Bereich!“ Diese Resonanz habe „die kühnsten Erwartungen“ der Gruppe übertroffen. „Durch zahlreiche Verlinkungen potenziert sich das noch“, weiß „Pagemaster“ Detlef Holzhauer. Die Reichweite der Zugriffe reiche von San Francisco bis in den asiatischen Raum.
Dank des Internets wird so die ganze Welt mit dem Warsteiner Traditionsliedgut versorgt – direkt aus der Ideenschmiede, dem urigen Hiegemannschen Kellerraum heraus. Ab dem 11. Februar wird sich nun ein weiteres Werk dazu gesellen. „Warstein, meine Stadt“ so der Titel des neusten „Babys“. Noch dazu ein ganz besonderes: „Wir wollen mit dieser Ballade die Warsteiner in ihrer Seele und im Herzen berühren – ihnen aufführen, dass bei aller momentanen Kritik an unserer Stadt Warstein eben auch Schönes zu bieten hat. Wir tragen uns bereits seit zehn Jahren damit herum. Jetzt ist es endlich so weit!“ freuen sich die drei auf die Live-Premiere des Songs zur Prinzenproklamation. Zu einer Bildershow mit wunderschönen Landschaftsaufnahmen von Alfred Schmitt werden sie den Titel dem heimischen Publikum vorstellen. Kennt man den Keller, und kennt man vor allem Detlef Holzhauer, Helmut Hiegemann und Burkhard Scheel, erscheint dieses neuste Projekt fast die logische Konsequenz im Werdegang derWarsteiner. Sie sind eben mit Leib und Seele Musiker und vor allem auch Warsteiner!
Bereits seit dem 24. Januar ist auch das neu aufgelegte Lied von Carl Beutin „In meinem Warstein“ auf www.warstein-project.de .zum Download abrufbar

WARSTEIN  Eigentlich musste es so kommen. Einzig der Zeitpunkt war ungewiss. Wer schon einmal im Partykeller von Helmut Hiegemann war, wer die Atmosphäre dort erlebt hat, konnte es erahnen. Dort unten, zwischen alten „Räuber“-Plakaten und unzähligen Fotos, die die Stationen der Warsteiner Band aus den letzten 25 Jahren dokumentieren, der sorgsam aufgereihten Sammlung von über 50 Kofferradios, Akkordeons verschiedenster Größen, der alten Juke-Box und dem Kabelgewirr zwischen Keyboard und Laptop, ist die Ideenschmiede der Warsteiner Musiker. Unzählige Songs sind hier entstanden. Viele Gespräche unter Musikerfreunden sind am alten Eichentisch geführt worden. Ein geschichtsträchtiger Ort, gespickt mit den Reliquienvergangener Zeiten. Ein Raum mit Seele. Und daraus resultierend, fast zwangsläufig, die Idee: „Wir wollten einmal ein Warsteiner „Seelenlied“ schreiben!“ Detlef Holzhauer, Burkhard Ochel und Helmut Hiegemann – allesamt Ex-Räuber – lieben ihre Heimatstadt und die Musikebenso. Seit 2009 hat sich das Trio „umfirmiert“, tritt nun als Warstein-Project mit der gesanglichen Verstärkung von Isabella Wiemar und Sabrina Furchert auf und hat sich dem historischen Liedgut verschrieben.„Ganz am Anfang stand das Lied ,Grad wie in Colonia‘ von Karl Stoer. Uns fiel auf, dass fast alle Warsteiner den Refrain singen konnten, aber mehr eben auch nicht!“ Da traf  es  sich  gut,  dass  der Sohn des Texters mit der Cousine von Burkhard Ochel verheiratet war und über das fehlende Wissen verfügte. Der Song wurde neu aufgelegt. So reihte sich bald so manches alte Lied über die Wästerstadt zum anderen.„Wir waren uns mit vielen Leuten einig, dass man dieses alte Liedgut erhalten muss. Man muss es nur der Zeit anpassen!“ So wurden aus manchen 3/4-Noten, schnellere 6/8-Noten, Keyboard, E-Gitarre, Akkordeon und Akustikgitarre lösten das originale Blasorchester ab, eingebaute Rhythmuswechsel sorgten für zeitgemäßen Sound. Dabei war den drei ambitionierten Warsteinern eine Sache aber stets wichtig: Der Text bleibt original. Erst in einer späteren Fassung bekam manches Lied auch ein neues schriftliches Kleid. Ein Beweis, dass die neu arrangierten Werke dem heutigen Musikgeschmack entsprechen, ist sicherlich auch die Tatsache, dass alle neun Enkelkinder des Trios das gesamte Repertoire der Gruppe in und auswendig können und Proben davon bereits auch auf Warsteins Bühnen zum Besten gegeben haben. „Es kann durchaus sein, dass wir mal mit einem großen Kinderchor auf der Bühne stehen“, prognostizieren die begeisterten Musiker Ein weiterer Hinweis auf die Beliebtheit der Band sind aber auch die Zugriffe auf ihre Homepage. „Wir hatten bis Ende des vergangenen Jahres 5500 Downloads und Zugriffe im fast sechsstelligen Bereich!“ Diese Resonanz habe „die kühnsten Erwartungen“ der Gruppe übertroffen. „Durch zahlreiche Verlinkungen potenziert sich das noch“, weiß „Pagemaster“ Detlef Holzhauer. Die Reichweite der Zugriffe reiche von San Francisco bis in den asiatischen Raum. Dank des Internets wird so die ganze Welt mit dem Warsteiner Traditionsliedgut versorgt – direkt aus der Ideenschmiede, dem urigen Hiegemannschen Kellerraum heraus. Ab dem 11. Februar wird sich nun ein weiteres Werk dazu gesellen. „Warstein, meine Stadt“ so der Titel des neusten „Babys“. Noch dazu ein ganz besonderes: „Wir wollen mit dieser Ballade die Warsteiner in ihrer Seele und im Herzen berühren – ihnen aufführen, dass bei aller momentanen Kritik an unserer Stadt Warstein eben auch Schönes zu bieten hat. Wir tragen uns bereits seit zehn Jahren damit herum. Jetzt ist es endlich so weit!“ freuen sich die drei auf die Live-Premiere des Songs zur Prinzenproklamation. Zu einer Bildershow mit wunderschönen Landschaftsaufnahmen von Alfred Schmitt werden sie den Titel dem heimischen Publikum vorstellen. Kennt man den Keller, und kennt man vor allem Detlef Holzhauer, Helmut Hiegemann und Burkhard Scheel, erscheint dieses neuste Projekt fast die logische Konsequenz im Werdegang derWarsteiner. Sie sind eben mit Leib und Seele Musiker und vor allem auch Warsteiner!Bereits seit dem 24. Januar ist auch das neu aufgelegte Lied von Carl Beutin „In meinem Warstein“ auf www.warstein-project.de zum Download abrufbar.

Südwestfalen Nachrichten am 06.02.2011

Warstein-Project mit neuen Songs

Warstein. Ganz ihrem Anspruch treu, nur noch Warsteiner Lieder zu überarbeiten, aber auch neue selbst zu komponieren, zu produzieren und zu veröffentlichen stellen Detlef Holzhauer, Burkhard Ochel u. Helmut Hiegemann wieder Stücke, diesmal eins von Carl Beutin, neu arrangiert, und ein eigenes vor. Seit ein paar Tagen stehen die zwei neuen Songs zum kostenlosen Download bereit. „In meinem Warstein, dort wo die Höhle steht“ von Carl Beutin dürfte den meisten bekannt sein.
„Warstein, meine Stadt” – brandneu von den drei Musikern selbst – ist jetzt ebenfalls zum Download auf ihrer Homepage www.warstein-project.de verfügbar . Beide Songs kommen wieder mit Texten, einfachen Noten und Gitarrenchords daher und sind daher nachspielbar.
“Wir wollen mit unserer eigenen Ballade die Warsteiner Seele berühren . . . Seit Jahren hatten wir schon vor, ein Warsteiner Seele-Lied zu produzieren . . ., denn bei aller Kritik an den aktuellen Problemen userer Stadt hat sie doch so viel Schönes zu bieten . . . “, so die drei Musiker.
Ihre Homepage mit kostenlosen Downloads hat nach ihren Angaben bezüglich Resonanz, Zugriffen und Downloads ihre kühnsten Erwartungen übertroffen.
Daher sei es nur eine logische Konsequenz, den beschrittenen Weg fortzusetzen.

Westfalenpost am 02.09.09

Heimatlieder als Klingelton

Warstein Project präsentiert Stück Kulturgut zeitgemäß zum Herunterladen

Wöske Niggemären

“Warstein Project” auf neuen Wegen entlang alter Pfade

HSK Aktuell

„Warstein-Project“ präsentiert Kulturgut zeitgemäß und gratis zum Herunterladen

Warstein. Wie transportiert man heutzutage Heimatlieder, die nahezu in Vergessenheit geraten sind, den nachfolgenden Generationen, insbesondere den Kindern und Jugendlichen in unserer medialen Gesellschaft ? Eine Antwort scheinen drei Musiker aus dem Sauerland gefunden zu haben. Denn sie scheint geradezu einfach : Man bediene sich gerade dieser beliebten Medien, sprich des Internets, um sie zu erreichen.

Warstein-Project, das sind Helmut Hiegemann, Detlef Holzhauer und Burkhard Ochel. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, Heimatlieder, speziell altes Warsteiner Liedgut zu bewahren und zeitgemäß zu präsentieren. Den Anstoß dazu hatte einst Bürgermeister Manfred Gödde gegeben und begeistert nahm das Trio die Idee auf, zunächst das Projekt mit Warsteiner Titeln zu starten.

Auch der Karneval kommt beispielsweise mit dem Lied „Grad wie in Colonia“ vor. Text und Musik stammen aus der Feder von Karl Stoer, der das Lied 1938 komponiert hatte. Warstein-Project hat es nun überarbeitet und präsentiert es im neuen Gewand. Ebenso wie das „Warsteiner Heimatlied“, ebenfalls im Original von Karl Stoer (1928) und schon seit Jahrzehnten bekannt und beliebt.

Der Spagat zwischen Tradition und Moderne gelingt den Musikern dabei mühelos. So braucht sich niemand zu wundern, wenn irgendwo ein Handy klingelt und die das „Warsteiner Heimatlied“ dabei ertönt. Denn die Lieder können auch als Klingelton , aber auch als Flötennotensätze für die Jüngsten , Gitarrenchords für Anfänger, als Text oder als historisches Material aus dem Internet heruntergeladen werden.

Den kostenlosen Download der Lieder ihrer Heimat hat Warstein-Project auf der Homepage www.warstein-project.de für alle Interessierten bereit gestellt. Durch die moderne Form der Präsentation sollen auch die Jüngeren angesprochen werden und ein Stück Warsteiner Kulturgut weiter gereicht werden. Die starke Resonanz und die schon in der Anfangszeit erreichte Anzahl von tausenden Zugriffen gibt den Musikern Recht.

Neben den historischen und überarbeiteten Fassungen des Heimatliedes, „Grad wie in Colonia“ und „In uns’rer Straße“ von ihnen selbst steht momentan mit „Die Alte Bank“ noch ein viertes Stück zum Download bereit. Der Fundus soll nach und nach weiter ausgebaut werden und könnte bei Nachfrage auf das weitere Sauerland ausgeweitet werden. Daher sind Helmut Hiegemann, Detlef Holzhauer und Burkhard Ochel immer für Tipps und Anregungen dankbar.

Im Archiv des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe

“Westfälische Fastnach” (Offizielles Organ des Bundes westfälischer Karneval)

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